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Ausstellung - ANIMAMINA mit dem Künstler Hannes Seebacher

17. Apr 2020 19:00 – 22:00
Ort: galerie am POLYLOG

AUSSTELLUNG - ANIMAMINA in der GALERIE AM POLYLOG

am Freitag, 17. April 2020, 19.00 Uhr von und mit dem Künstler Hannes Seebacher

„Flüstere zu den Felsen, in dem Versteckten lauscht etwas, nimmt das Wort entgegen, führt es weiter und vollendet es.“

Ailo Gaup

ANIMAMINA - Seelenkörper/Körperseele

Anima – das Weibliche im Männlichen

Der „Allround“ Künstler Hannes Seebacher ist in unseren Breiten schon lange kein Unbekannter mehr und nicht nur hier – ist er doch weitgereister Tiroler mit Stationen & zweiten Heimaten von Berlin über Wien und Arbeiten in der ganzen Welt

(Intl. Olympic Comittee mit Arbeiten in Lybien/Sabratha, Children Play mit Arbeiten in Thailand, Südafrika, Jordanien/Zataari, OFID/Opec Fund for International Developement mit Arbeiten in Amman/Jordanien sowie Beirut/Libanon und vieles mehr). Und er ist wieder daheim!

„Für dieses Projekt habe ich Eisberge in S/W Hochkontrast Monochrome fotografiert, sie anschließend gespiegelt, um eine Transformation in ihrem Erscheinungsbild zu erreichen. Die Magie der Symmetrie, welche vor Ort bei spiegelglattem Wasser ohnehin schon sichtbar wird, ein wenig zu erweitern und auf Licht und Form zu reduzieren“, so Seebacher.  

In den animistisch gelebten Kulturen früherer Zeit wurde die Welt als in sich beseelt empfunden und gesehen. Jegliche natürliche Erscheinung sei es ein Felsen, sei es eine Pflanze, ein Tier, die Sterne über uns, wir Menschen, war ein permanenter Ausdruck dieser Seele. Heute leben wir zu einem großen Teil in einer rationell dominierten, hochtechnisierten Welt und viele von uns wünschen sich bereits den,

für Sie der Vergänglichkeit und dem Leid unterworfenen Körper abzustreifen und ihren „Geist“, abgespalten von diesem, in eine austauschbare Maschine zu übertragen.

Durch den Begründer des modernen Rationalismus, René Descartes, der auch als einer der Wegbereiter zur Aufklärung gilt, ist der Weg der Trennung von Körper und Seele erst recht eröffnet worden. Der Leib wird als mechanistisches Objekt gesehen und der Geist und die Seele der immateriellen Gedankenwelt zugeschrieben.

Durch dieses rationale Denken und die Trennung von Körper, Geist und Seele in eigene „Einheiten“ ging eine Abspaltung vor sich, in der sich der moderne Mensch heute wiederfindet und viel vom Wunder des Lebens als Ganzes verloren hat.

Viele Menschen leiden darunter und nicht selten entstehen durch diese Entkoppelungen und den Verlust von dieser ursprünglichen Identität, Zivilisationskrankheiten und Leiden.

 

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